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<pre>Wurde der Wert der in der Mercedes-Benz-Arena eingefahrenen Punkte zunächst von den meist nur bedingt ernst zu nehmenden Gegnern in Frage gestellt, konnte das Team im Duell mit den Westfalen erstmals auch gegen einen qualitativ eigentlich überlegenen Besucher erfolgreich vom Leder ziehen.  <p> „Ich bin ein Freund ganz ehrlicher Worte: Wir befinden uns in einer Ergebniskrise. Wir dürfen nicht davon zehren, was gewesen ist, und müssen wieder in der Realität leben. Wir müssen wieder alles dafür tun, um zu gewinnen.“  <p>  Immerhin war es keineswegs alltäglich, dass wenige Tage nach der Aufholjagd im Borussia-Park obendrein auch noch ein Dreier in Mainz gelang — in den vorherigen elf Auswärtsspielen hatte es schließlich nur zu einem einzigen Sieg gereicht. <p> Der Hammer-Endspurt der Schwaben wird überdies von einem zwischenzeitlich in Hoffenheim zu absolvierenden Gastspiel komplettiert: für den aktuell 17 Zähler ausweisenden VfB dürfte es sich entsprechend schwierig gestalten, mit den erhofften 20 Punkten plus x in die Winterpause zu gehen. <p>  Ganz nebenbei machte sich der Dreier bei den Rheinhessen zudem um den Arbeitsplatz von Alexander Nouri verdient, der — obwohl erst vor wenigen Monaten ins Amt gehievt — spätestens seit dem Absturz auf den Relegationsplatz bedenklich auf der Kippe steht.  </pre>


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<pre>Aber weder vorne, noch hinten, konnte die Mannschaft von Dieter Hecking bisher überzeugen. Auswärts setzte es ganze 21 Gegentore in bisher 10 Spielen in der Ferne. Nur Freiburg und Hoffenheim mussten mehr Auswärtstore hinnehmen (Anm. d. Red.: 28 bzw. 22).  <p> Noch nie in der Vereinsgeschichte ist der FCA derartig gut aus den Startlöchern gekommen.  <p>  Dabei steht Leipzig in der Auswärtstabelle nur auf Rang 7 und hat sechs der bisherigen 14 Auswärtspartien in dieser Saison verloren. Diesen sechs Pleiten stehen drei Remis und fünf Siege gegenüber. <p> Gleichwohl kann auch die insgesamt vierte Hinrunden-Niederlage nichts daran ändern, dass die TSG noch immer beste Perspektiven hat. So sollte es alles andere als nachteilig sein, dass in der Rückrunde kein konkurrierender Wettbewerb mehr die Fokussierung auf die Bundesliga stört. <p>  Die Hoffnung auf ein Ende der Durststrecke ist an der Weser also recht groß. Zumal die Leistung gegen die Eintracht ansprechend war. Niklas Moisander beendete zwar nach 509 Minuten die Bremer Torflaute, am Ende stand der SVW aber doch wieder ohne Sieg da.  </pre> 


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<pre> Das Spiel gegen Dortmund wäre noch zu früh für ihn gekommen, in Hoffenheim könnte er aber mit von der Partie sein. Krkic sei einer, „der den letzten Pass spielen kann“, ein Element, das dem sehr ausrechenbaren Mainzer Spiel nur gut tun kann.  <p> Obwohl der VfB Stuttgart in dieser Spielzeit erst ein einziges Mal gewonnen hat, ist man in unserem Wettanbieter Vergleich 2022 sehr optimistisch, dass es am Samstag einen zweiten gibt. Die Quoten schaffen es kaum über die 1,80!  <p>  Dabei lässt schon allein der aktuelle Lauf von sechs sieglosen Pflichtspielen wissen, dass derzeit auch Hoffenheim seine Potentiale nicht im gewohnten Maße auszuschöpfen pflegt. <p>  Gegen die Hertha (0:0), Freiburg (2:0) und Augsburg wusste vor allem die im Abstiegskampf so wichtige Defensive zu überzeugen; vor dem bitteren Rückschlag in Gladbach kam die Hintermannschaft reichliche 280 Spielminuten ohne jeden Einschlag davon. <p>  Außer den Schwaben selbst glaubt daran jedoch aktuell niemand mehr. Erst recht, weil die Wölfe nach wochenlanger Talfahrt wieder im Aufwind scheinen. Darauf lässt zumindest der jüngste Auswärtssieg in Hamburg (1:0) schließen.  </pre>


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<pre> Und in der Folge auch nicht mehr gegen vermeintliche „Kleine“, wie die beiden 1:1-Blamagen in der Champions League gegen APOEL Nikosia sowie auch das 2:4 bei Aufsteiger Hannover zeigten.  <p> Denn wenngleich mit einem unberechtigten Elfmeter und einem Eigentor in Leipzig schon sehr viel Pech zusammenkam, wurden die Punkte letztlich doch gerecht verteilt. Vor allem aufgrund der unterlegenen zweiten Halbzeit hatte sich 04 hier nichts Zählbares verdient.   <p> Nachdem Gladbach eine rund anderthalb Jahre währende Erfolgsserie enden ließ, hätte im unmittelbar folgenden Versuch fast auch die Eintracht von der plötzlichen Hinfälligkeit der Gastgeber profitiert, die sich erst in der Nachspielzeit der nächsten drohenden Niederlage widersetzten. <p>  Ganz zu schweigen davon, dass die Bilanz in der Fremde damit negativ ausfällt.  <p> „Das Auftaktprogramm mit Leipzig, Dortmund und Leverkusen war nicht so einfach und ich denke, dass wir uns wacker geschlagen haben. Wir werden uns weiter wehren.“  </pre>


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<pre> Eitel Sonnenschein herrscht bei den bayerischen Schwaben deshalb aber nicht. Verantwortlich dafür zeichnet die jüngste Sieglosserie, die inzwischen vier Spieltage umfasst.  <p> Doch der VfB hat nicht nur mit seiner Verletztenliste zu kämpfen. Die Augsburger sind alles andere als ein Lieblingsgegner der Stuttgarter. Von den bisherigen zehn Aufeinandertreffen in der Bundesliga konnten die Schwaben nur drei gewinnen, sieben gingen verloren.  <p>  Derweil es sowohl in Gladbach (0:3) als auch Leipzig (1:4) die mittlerweile übliche Prügel setzte, stellte sich vor allem das zwischenzeitliche 1:3 gegen Hamburg als fatal heraus — auf die Pleite gegen den direkten Verfolger sind die derzeitigen Ungewissheiten zurückzuführen. <p>  Dummerweise hatte das anstehende Doppel in der Hinrunde allerdings gerade einmal für einen lausigen Punktgewinn gesorgt, der nach einer späten Niederlage im Weserstadion überdies auch nur der fahrlässigen Chancenverwertung der deutlich planvolleren Rheinhessen zu verdanken war.  <p> Schon allein der Mangel an Körperspannung rief bei der Alten Dame in Erinnerung, warum Bayer seit geraumer Zeit unter akuter Erfolglosigkeit zu leiden hat — selbst die entscheidenden Zweikämpfe wurden von den Gästen weitgehend körperlos bestritten.  </pre>


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